Warum Berliner Radfahrer:innen belohnt werden sollten

Jeden Morgen treffen Hunderttausende Berliner:innen eine Entscheidung. Sie könnten die U-Bahn nehmen. Sie könnten fahren. Sie könnten ein Taxi rufen. Stattdessen steigen sie aufs Fahrrad.

Diese Entscheidung — jeden Tag wiederholt, bei jedem Wetter — ist nicht nur eine persönliche Vorliebe. Sie ist ein öffentliches Gut. Jede:r Radfahrer:in in Berlin reduziert Staus, senkt Emissionen und kostet die Stadt nichts an Verkehrsinfrastruktur außer Farbe und Asphalt.

Die Zahlen eines Rad-Pendelwegs

Berliner Pendler:innen radeln durchschnittlich ca. 6 km pro Strecke. Das sind 12 km pro Tag, 60 km pro Woche und rund 2.400 km pro Jahr. Im Vergleich zur gleichen Autofahrt werden so etwa 360 kg CO₂ jährlich vermieden — pro Radfahrer:in.

Berlin hat rund 800.000 regelmäßige Rad-Pendler:innen. Zusammen vermeiden sie schätzungsweise 290.000 Tonnen CO₂ pro Jahr — allein durch Pendeln.

Was Radfahrer:innen derzeit zurückbekommen

Nichts. Keinen Rabatt. Keinen Credit. Keine Belohnung jeglicher Art. Die BVG gibt Radfahrer:innen keinen Gratis-Kaffee. Die Stadt bietet keine Steuererleichterung. Arbeitgeber bieten selten Fahrradzuschüsse. Der Gesellschaftsvertrag für Radfahrer:innen lautet: Du tust etwas für die Allgemeinheit und bekommst die abstrakte Zufriedenheit, es getan zu haben.

Warum sich das ändern muss

Anreizstrukturen sind wichtig. Wenn Städte wollen, dass mehr Menschen Rad fahren, bauen sie Infrastruktur. Aber Infrastruktur beseitigt nur die Barriere — sie schafft keinen positiven Sog. Finanzielle Belohnungen schon. Forschung zeigt konsistent, dass kleine, regelmäßige Belohnungen langfristiges Verhalten effektiver verändern als einmalige Anreize.

PedalPay existiert, weil wir glauben, dass Radfahrer:innen belohnt werden verdienen. Nicht als Wohltätigkeit. Nicht als Geste. Als echter Austausch: Du bringst Wert für die Stadt, und die Stadt — durch ihre Unternehmen — gibt Wert zurück.

Wie PedalPay den Kreislauf schließt

Jeder Kilometer, den du mit PedalPay radelst, bringt Credits. Diese Credits sind einlösbar bei Berliner Partnerorten — Cafés, Fitnessstudios, Öko-Marken. Die Unternehmen profitieren von Laufkundschaft. Die Radfahrer:innen profitieren von echten Rabatten. Die Stadt profitiert von mehr Radverkehr. Alle gewinnen.

Es hat länger gedauert als nötig, bis jemand das gebaut hat. Aber jetzt ist es da.

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